Vorteile
- geringes Gewicht
Nachteile
- begrenzte Vergrößerungseigenschaften
Nahezu immer werden Sie beim Kauf eines Astronomie-Fernglases auf einen Zahlenwert treffen, welcher aus zwei Zahlen besteht und dem Produktnamen vor- oder nachgestellt ist. Dabei handelt es sich bereits über die wichtigste Angabe zur Kaufentscheidung.
Der erste und niedrigere Zahlenwert steht für den Vergrößerungsfaktor. Um bei unserem Beispiel (20/80) zu bleiben, macht die 20 also deutlich, dass das Zielobjekt bis zu 20-fach vergrößert dargestellt werden kann.
Die zweite und höhere Zahl gibt hingegen die Größe der Objektivöffnung als Millimeterwert an. Bei einem Astro-Fernglas 20/80 handelt es sich also um ein Fernglas mit 20-facher Vergrößerung und einer Objektivöffnung von 80 mm.
Während sich der Sinn eines möglichst hohen Vergrößerungsfaktors auch für Laien sofort erschließen sollte, mag das bei der Größe der Objektivöffnung anders sein. Eine große Objektivöffnung ermöglicht es, besonders viel Licht einzufangen. Es passt schlichtweg mehr Licht hindurch.
Zu den besten Astro-Ferngläsern gehören daher Modelle mit 100-mm-Objektivöffnung. Kurz gesagt: Entscheiden Sie sich für ein Fernglas mit großer Objektivöffnung wie bei einem Astro-Fernglas 25/100, wenn Sie ein möglichst lichtempfindliches Modell erhalten wollen.
Beide Werte stehen in einem physikalischen Zusammenhang, der sich – einfach ausgedrückt – mit dem optischen Aufbau eines Fernglases erklären lässt. Es ist technisch anspruchsvoll, ein Fernglas herzustellen, welches gleichzeitig extrem lichtempfindlich ist und dennoch einen hohen Vergrößerungswert bietet.
Ferngläser dieser Art sind daher besonders groß und teuer. Der Gegenpart wäre beispielsweise ein Astro-Fernglas 10/50, bei welchem beide Werte so niedrig sind, dass diese sich auch in einem günstigeren Preis niederschlagen.
Bei Astro-Ferngläsern findet man häufig eine Angabe zum Sichtfeld sowie einen Wert, der sich auf das gegebene Sichtfeld bei 1.000 Metern Entfernung bezieht. Beide Werte versuchen, Auskunft über den tatsächlichen Sichtbereich beim Schauen durch das Fernglas zu geben.
Grundsätzlich ist es etwas schwierig, sich anhand der reinen Datenangaben ein reelles Bild davon zu machen, was diese für die Anwendung des Fernglases bedeuten. Zunächst gilt es zu verstehen, dass man den Sichtwinkel zwischen Horizont und dem Zenit des Betrachters misst.
Stellen Sie sich vor, Sie stünden mit dem Fernglas auf einem Feld, so bilden der Horizont und die Senkrechte, die von Ihnen ausgehend in den Himmel ragt, einen 90-Grad-Winkel.
Astro-Fernglas-Tests im Internet haben gezeigt, dass der übliche Sichtfeldauschnitt von Astronomieferngläsern bei einem Winkel von etwa 2° bis 4° liegt. Astro-Fernglas-Testsieger in dieser Kategorie erreichen auch Werte über 4°.
Je größer der Winkel, desto größer das Sichtfeld. Um dies noch etwas verständlicher zu verdeutlichen, findet sich zudem die Angabe „Sichtfeld auf 1.000 m“. Sinn dieser Größenangabe ist die bessere Veranschaulichung des Sichtwinkels.
Hierbei wird angegeben, wie groß ein Objekt auf 1.000 m Entfernung sein darf, damit es vollständig vom Fernglas erfasst werden kann. Beträgt das Gesichtsfeld eines Fernglases beispielsweise 50 m auf 1.000 m, heißt dies, dass Sie mit dem Fernglas ein Objekt von 50 m Breite und 50 m Höhe auf 1.000 m Entfernung vollständig mit dem Fernglas erfassen können.
Als Astro-Fernglas-Empfehlung gilt es hier also, ein Fernglas mit möglichst großem Gesichtsfeld aus der Vergleichstabelle zu wählen, wenn Sie es einfacher haben wollen, ein Objekt schneller durch den Sucher zu erfassen.
Im Juli 2019 hat das Verbrauchermagazin einen Fernglas-Test durchgeführt, jedoch keinen expliziten Astro-Fernglas-Test. Hierbei hat sich gezeigt, dass häufig in den Gurten, in dem Gehäuse und in den Augenmuscheln Schadstoffe vorhanden sind.

In diesem YouTube-Video dreht sich alles um astronomische Beobachtungsgeräte, aber besonders das Fernglas als ideales Hilfsmittel für Himmelsbeobachtungen. Erfahre, warum Astro-Ferngläser essentiell sind, um atemberaubende Blicke in die Weiten des Universums zu werfen und was sie von herkömmlichen Ferngläsern unterscheidet. Tauche ein in die faszinierende Welt der Astronomie und lasse dich von der Schönheit des Sternenhimmels verzaubern!

Inke Gehrling verbringt ihre Urlaube ausschließlich im Zelt und reist dabei mit vier Kindern zwischen 6 und 15 Jahren. Seit 2019 schreibt sie darüber auch auf Instagram. Sie liebt Wandern, Kanufahren und alles in der Natur.
Camping? Ja, gerne - aber bitte hübsch und gemütlich!
Inke ist Ausrüstungsnerd und liebt es, lokale Spezialitäten im Zelt zu kochen.
Generell gilt: Lieber Berge und Meer statt Freizeitpark und Shoppingcenter!
Der Astro-Fernglas-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Astronomie-Enthusiasten.

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Mein Schwerpunkt liegt dabei unter anderem auf Freizeit-Themen. Auch privat beschäftige ich mich gerne mit verschiedenen Hobbys und Freizeitaktivitäten. Dieses Interesse spiegelt sich in meinen Beiträgen wider, die sich mit Freizeitideen, Reiseempfehlungen, Hobbytipps und Anregungen für die Freizeitgestaltung befassen.
Der Astro-Fernglas-Vergleich ist aus unserer Sicht besonders empfehlenswert für Astronomie-Enthusiasten.
Position | Modell | Preis | Vergrößerung | Prismen | Lieferzeit | Angebote |
|---|---|---|---|---|---|---|
Platz 1 | Bresser Fernglas | 11 x | BaK4 | |||
Platz 2 | Bresser Astro & Marine Fernglas | 7 x | BaK4 | |||
Platz 3 | Celestron SkyMaster 15x70 | 15 x | BaK4 | |||
Platz 4 | Esslnb ES3077 | 15x - 30x | BaK4 | |||
Platz 5 | Bresser Spezial-Astro-Ferngläser | 25 x | BaK4 |
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Hallo,
könnten Sie mir sagen, was es mit der Naheinstellgrenze auf sich hat?
Grüße
Frank R.
Sehr geehrter Herr Riester,
vielen Dank, dass Sie sich für unseren Astro-Fernglas-Vergleich interessieren.
Unter den technischen Details von Astronomie-Ferngläsern finden Sie häufig auch Angaben zur sogenannten Naheinstellgrenze. Diese beschreibt, wie nah ein Objekt dem Fernglas sein kann, um noch im Schärfebereich zu liegen.
Da Astro-Ferngläser vorwiegend zum Betrachten weit entfernter Objekte gedacht sind, dürfte für die meisten Nutzer diese Angabe hinsichtlich der Kaufentscheidung kaum von Relevanz sein. Wer das Fernglas jedoch auch für andere Anwendungen wie Tierbeobachtungen nutzen möchte, dem sei ein Fernglas mit möglichst niedriger Naheinstellgrenze von weniger als 50 Metern empfohlen.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team